Rettet ihn ein Brief der Ex ? Lügt sein angebliches Opfer ?

 Wende im Vergewaltigungsprozess gegen den Hamburger Polizisten M. (27): Ausgerechnet  ein Brief der Ex-Freundin droht die Anklage zum Einsturz zu bringen. Die Ex-Freundin will beobachtet haben, wie ihr früherer Freund sein Haus mit einer Fremden Frau betreten hat. Und zwar ohne diese an den Haaren hinter sich her gezerrt, wie das angebliche Vergewaltigungsopfer berichtet hatte.

Der Brief der Verflossenen bringt die Staatsanwaltschaft in Beweisnöte. Laut Anklage soll der M. sein Opfer gewaltsam in seine Wohnung gezerrt und dort vergewaltigt haben. Die zweifache Mutter (34) hatte dem Gericht eine zweieinhalbstündige Vergewaltigung geschildert, davon anderthalb Stunden Oralverkehr. Weil die Richterinnen von dem entlastenden Brief wussten, die Staatsanwaltschaft aber nicht, stellte der Staatsanwalt einen Befangenheitsantrag gegen die Kammer- ein Höchst ungewöhnlicher Vorgang.

Der Ankläger fürchtet einen Freispruch.

 Zitat aus der Mopo-HH vom 03.12.2005

 

 

 

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