Rettet
ihn ein Brief der Ex ?
Lügt
sein angebliches Opfer ?
Der Brief der
Verflossenen bringt die Staatsanwaltschaft in Beweisnöte. Laut Anklage soll der
M. sein Opfer gewaltsam in seine Wohnung gezerrt und dort vergewaltigt haben. Die
zweifache Mutter (34) hatte dem Gericht eine zweieinhalbstündige Vergewaltigung
geschildert, davon anderthalb Stunden Oralverkehr. Weil die Richterinnen von dem
entlastenden Brief wussten, die Staatsanwaltschaft aber nicht, stellte der
Staatsanwalt einen Befangenheitsantrag gegen die Kammer- ein Höchst ungewöhnlicher
Vorgang.
Der Ankläger fürchtet
einen Freispruch.